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Bundesweite Initiative zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs

Fernsehbeiträge

Fernsehbericht zur Premiere von Trau dich! in Mainz (Brisant - 06.06.2018)

Videotranskription:

Der Filmbeitrag zeigt abwechselnd Interviews und Theaterszenen aus dem Stück "Trau Dich!"

Fernsehbericht zur Premiere von Trau dich! in Mainz (SWR Aktuell RLP - 05.06.2018)

Videotranskription:

Der Filmbeitrag zur BZgA-Präventionskampagne gegen sexuellen Kindesmissbrauch zeigt zuerst Räume einer Jugendwohngruppe in Mainz und nach einem Bildwechsel Szenen aus dem Theaterstück "Trau Dich!" mit anschließenden Interviews.

Fernsehbericht zur Theaterstück-Premiere in Hamburg (RTL-Nord - 09.06.2015)

Videotranskription:

Start: ARD-Nachrichtensprecher steht vor blauem Hintergrund im Studio und spricht in Kamera. Im Hintergrund wird Vorschaubild für Video zur Kampagne gegen Missbrauch gezeigt.

Sprecher: „Die Grundschulen der Stadt sollen sich in Zukunft verstärkt mit dem Thema sexueller Missbrauch von Kindern auseinandersetzen. Heute startete in Hamburg die bundesweite Kampagne „Trau dich!“.“

Bildwechsel: Pressekonferenz, im Bild Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, sie spricht. Kamera zoomt raus. Weitere Personen im Bild.

Sprecher: „Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat die Initiative heute vorgestellt. Kinder sollen damit über ihre Rechte und über mögliche Grenzübertritte aufmerksam gemacht werden. Das Programm ermutigt sie, sich im Notfall an Menschen ihres Vertrauens zu wenden.“

Bildwechsel: „Trau dich!“-Plakat mit Sprechblasen über gezeichneten Kindern.

Sprecher: Auch die Eltern sollen eingebunden werden. Das Aufklärungsmaterial gibt es in mehreren Sprachen, darunter auch türkisch.

Bildwechsel: Reporter und Kameraleute sind zu sehen.

Bildwechsel: Blick auf Reporter und Interviewpartner.

Sprecher: „Kern der Initiative ist ein Theaterstück. Mit 12 Vorstellungen soll es in Hamburg 3 1/2 Tausend Kinder erreichen.“

Zoom auf Interviewpartner.

NDR-Fernsehbeitrag zur Theaterstück-Premiere in Hamburg (NDR - 09.06.2015)

Videotranskription:

Vertikaler Kameraschwenk über Plakat zur Kampagne „Trau dich!“. Aus dem Off spricht ein Sprecher:

„Trau dich – Initiative macht Station in Leipzig: Das Bundesfamilienministerium startete bereits 2012 gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die Kampagne Trau dich zur Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch.“

Schnitt: In einem mittelgroßen Saal sitzen in einem großen Kreis Frauen und Männer gemeinsam und diskutieren miteinander. Mehrere kleine Tische stehen zwischen den Leuten, darauf deren Namensschilder und je zwei Flaschen Wasser mit Glas. Die Leute halten Notizen in den Händen, die sie manchmal prüfend begutachten. Mehrere Schritte zeigen eine lebhafte aber sachliche Diskussion der Gruppe miteinander.

„Sachsen ist nach Schleswig-Holstein das zweite Bundesland das mit der Initiative kooperiert. Mit einem Theaterstück der Kompanie Kopfstand sollten Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren in ganz Sachsen an das Thema herangeführt werden.“

Schnitt: Auf einer Theaterbühne mit schwarzem nüchternden Hintergrund agieren zwei Schauspieler und zwei Schauspielerinnen miteinander. Ein Schauspieler sitzt auf dem Boden und spielt dabei Akkordeon – man hört trotz Sprecher eine Melodie. Die anderen drei Schauspieler streiten sich lachend um ein großes weißes Laken.

Schnitt auf Frau Anfang 50 mit braunen kurzen Haaren, Seitenscheitel, und Brille mit silbernen Metallrahmen und Goldkette steht vor einem Display von „Trau dich“. Sie trägt ein weites schwarzes T-Shirt mit weißem Muster. Sie spricht an der Kamera vorbei mit einem Journalisten, der nicht im Bild ist und ihr ein Mikro – unten im Bild zu sehen – zum Reinsprechen hinhält. Die Frau erzählt:

„Kinder müssen wissen, dass sie Rechte haben.“

Jetzt wird eine Bauchbinde eingeblendet und wieder ausgeblendet, die ihren Namen und ihre Funktion verrät: Dr. Ingrid Möller, stellv. Leiterin des Gesundheitsamtes. Die Frau erklärt weiter:

„Dass sie auch Grenzen setzen können: Bis hierhin und nicht weiter! Und das soll dieses Stück rüberbringen. Es ist ein interaktives Stück. Das heißt: Es findet nicht irgendeine Aktion auf der Bühne statt, sondern die Kinder werden miteinbezogen.“

Schnitt zurück zu Aufnahmen vom Theaterstück. Eine Schauspielerin steht im Publikum bei den Kindern und stellt mit Mikrofon in der Hand Fragen an die Kinder. Es ist für ein Theaterstück im Saal sehr dunkel. Ein Mädchen hebt am rechten Rand die linke Hand, um sich zu melden. Der Sprecher spricht kommentierend weiter:

„Die Schulklassen im Publikum wurden zum Beispiel nach Lösungen für knifflige Situationen zum Thema Selbstbestimmtheit gefragt. So wurde vorgeschlagen, einen Brief an eine liebenswerte, aber nervige Oma zu schreiben, die ihre Enkel immer mit einem kindischen Spitznamen rief und ihn ständig abküsste.“

Auf der Bühne wird die Szene interaktiv nachgespielt. Ein Schauspieler in grüner Hose und roter Strickjacke steht vorne und wird von der anderen Schauspielerin, welche die Oma spielt, nervig abgeküsst. Etwas im Dunklen der Bühne, am Rand stehen ein Mann und eine andere Schauspielerin, die zuvor im Publikum Fragen gestellt hat und beobachten die Szene.

Dann werden mit Schnitten weitere Teile des Stücks gezeigt, in denen musiziert wird oder auch mal Missbrauch von einem auf den anderen Schauspieler dargestellt wird.

„Ziel des Stücks ist es, das Selbstbewusstsein der Jungen und Mädchen zu stärken und sie außerdem zu informieren, wo sie im Falle eines Übergriffs Hilfe finden. Darüber hinaus organisierte die Initiative Veranstaltungen für Eltern und Fortbildungen für Schulkräfte.“

Schnitt auf weitere Interviewsituation: Eine Frau, etwas über dreißig Jahre alt, mit halblangem brauen Haar in schwarzem Top spricht zum nicht sichtbaren Journalisten. Das Mikrofon ist diesmal unten links zu sehen und auf ihren Mund gerichtet. Die Frau erklärt:

„Weiterhin stellt die Initiative Broschüren und Materialien für Kinder, Eltern und Lehrkräfte bereit.“

Jetzt wird eine Bauchbinde eingeblendet und wieder ausgeblendet, die ihren Namen und ihre Funktion verrät: Bettina Brünner, i. A. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Die Frau erklärt weiter:

„Für die Kinder gibt es Broschüren, wo es einerseits um Kinderrechte geht. Ich hab das Recht mir als Kind auch Hilfe zu holen. Es gibt spezielle Broschüren für Mädchen und Jungen, die auch interaktive Elemente haben – also wo die Kinder auch was ausfüllen können und sich mit der Thematik beschäftigen können.“

Schnitt auf roten Tisch, auf dem verschiedene gedruckte Materialien zum Mitnehmen ausgelegt wurden. Der Sprecher spricht wieder weiter:

„Alle Infomaterialien zur Prävention zum Kindesmissbrauch stehen kostenlos auf der Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung.“

Wieder Schnitt auf Diskussionsrunde vom Anfang des Videos. Ein Mann trinkt aufmerksam zuhörend aus einem Glas Wasser. Die Kamera schwenkt vertikal nach oben und zoomt auf das Logo „Trau dich!“, das auf einem Display hinter der Diskussionsrunde an der Wand hängt.

Fernsehbericht "'Trau dich!': Theaterstück gegen Kindesmissbrauch zum ersten Mal in Hamburg'' (17:30 SAT.1 REGIONAL)

Bericht über Auftaktveranstaltung in Wiesbaden ( MOK Hessen - 26.05.2014)

Videotranskription:

Schwarzes Bild mit weißer Schrift, dort steht: „Medienprojektzentrum Offener Kanal Offenbach/Frankfurt“

Schnitt auf Logo „Trau dich!“ auf Plakat. Off-Sprecherin erzählt:

„Trau dich heißt das Theaterstück, das am 15. Mai 2014 in der Wiesbadner Musik- und Kunstschule aufgeführt wurde.“

Schnitt auf Fotos vom Theaterstück: Vier Schauspieler, zwei junge Frauen und zwei junge Männer stehen auf schwarzer nüchterner Bühne. Ein Schauspieler hält ein Akkordeon vor der Brust.

Schnitt auf Vorraum mit Stehtischen. Lehrer im Alter zwischen 30 und 60 Jahren stehen in dem Raum gemeinsam mit mehreren Schülern. An einer Wand hängt ein großes „Trau dich!“-Plakat. Am Rand links steht ein orangefarbener Tisch mit Infomaterialien zum Mitnehmen, davor eine Frau mit verschränkten Armen. Es ist laut, Kinder rufen sich zu und unterhalten sich.

„Rund hundert Mädchen und Jungen der fünften und sechsten Klassen sowie deren Lehrkräfte aus Schulen aus Schulen in Wiesbaden und Taunuskreis wurden Teil eines Stücks über Gefühle, Grenzen und Vertrauen.“

Schnitt auf Sicht von oben auf Publikum. Die Bühne ist noch leer. Schüler und Lehrer suchen sich Sitzplätze aus, die meisten sitzen schon. Schnitt auf interaktive Szene, in der eine Schauspielerin mit Mikrofon in der Hand Kommentare von Schülern einsammelt. Die drei anderen Schauspieler sitzen auf der Bühne, einer hat ein Mikrofon und spricht mit dem Publikum. Man hört seiner Stimme im Hintergrund, während die Off-Sprecherin weiterspricht.

„Trau dich bringt zur Sprache, worüber das Reden in unserer Gesellschaft immer noch schwer fällt. Das Stück beschreibt grenzüberschreitende Erfahrungen von Kindern. Es geht um Kinderrecht, körperliche Selbstbestimmung und sexuellen Missbrauch.“

Schnitt auf Interviewsituation. Ein Mann mit hochgegelten Haaren, Anfang 40, im dunkelgrauen Anzug mit weißem Hemd und blauer Krawatte steht vor einem von Schülern gebastelten „Trau dich!“-Banner. Der Mann spricht zu einem Interviewer – nicht im Bild – dessen Mikrofon auf den Mann von unten rechts im Bild zeigt:

„Trau dich ist eine bundesweite Initiative zur Prävention von sexuellen Kindesmissbrauch.“

Jetzt wird eine Bauchbinde unten eingeblendet mit Name und Zugehörigkeit der Person, die spricht: „Eckhard Schroll, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung“. Die Bauchbinde wird dann wieder, während der Mann spricht ausgeblendet.

„Und diese Initiative wendet sich speziell an Kinder zwischen acht und zwölf Jahren, will Kinder stärken, Eltern sensibilisieren, Lehrer fortbilden und die Schulen besser aufstellen, wenn es um das Thema sexuellen Missbrauch geht.“

Weißblende zur nächsten Antwort des Mannes.

„Es gab ja einen runden Tisch zum Thema sexueller Missbrauch. Und da war eine der Forderungen, die Prävention bei Kindern ansetzen zu lassen, nicht nur die Betroffenen zu Wort kommen zu lassen und denen zu helfen, nicht nur alleine sich auf die Schulen zu konzentrieren, sondern auch die Kinder stark zu machen. Und da hat uns der Bund gefragt: Wollen Sie das nicht initiieren, dass das mit den Bundesländern umgesetzt wird, so dass alle Kinder erreicht werden.“

Schnitt zu weiteren Theaterszene, bei deinen die beiden Schauspielerinnen miteinander tanzen. In weiteren Szenen musizieren die Schauspieler miteinander. Die Off-Sprecherin setzt fort:

„Das Theaterstück ist ein zentrales Element der bundesweiten Initiative „Trau dich!“ zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend startete das Projekt auf Bundesebene gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.“

Schnitt auf „Trau dich!“-Infostand mit zwei Tablets und darauf weiterer Schnitt auf eine kleine öffentliche Diskussionsrunde auf der Bühne. Auf bunten Würfeln sitzen der Mann vom Interview zuvor ganz rechts außen, daneben ein weiterer Mann im dunklen Anzug mit grauer Krawatte, der ins Mikrofon spricht. Link von den beiden Männern sitzt eine Frau im grünen Blazer, blauer Jeans und weißem T-Shirt, die ebenfalls ein Mikrofon und mehrere Handzettel in ihren beiden Händen hält. Im Hintergrund ist ein großer weißer Vorhang der Theaterbühne runtergelassen.

Die Off-Sprecherin erzählt unterdessen weiter:

„Ziel ist es Mädchen und Jungen über ihre Rechte aufzuklären, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und sie zu informieren, wo sie im Falle eines Übergriffes Hilfe finden.“

Wieder Schnitt zu drei auf der Bühne sitzenden Schauspielern. Man hört wieder den Schauspieler in der Mitte mit dem Mikrofon zum Publikum sprechen. Man sieht eine von Schülern gemalte Deutschlandkarte, die zuvor im Interview im Hintergrund stand. Die Off-Sprecherin redet weiter:

„Nach Schleswig-Holstein, Sachsen und Baden-Württemberg ist Hessen das vierte Bundesland, das mit der Initiative „Trau dich!“ kooperiert. Die Schirmherrschaft über die hessische Landestour haben der Staatsminister für Integration und Soziales Stefan Grüttner sowie der Staatsminister für Kultus Professor Doktor Alexander Lorz übernommen.“

Schnitt auf Podiumsdiskussion vor Pressevertretern. An einem länglichem Tisch sitzen wieder die Frau im grünen Blazer, daneben im dunklen Anzug Staatsminister für Kultus Alexander Lorz und ganz rechts wieder im grauen Anzug Eckhard Schroll der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Herr Lorz spricht: „Ich halte es vor allem für eine sehr wichtige Initiative, die auch andere Bestandteile unseres Landesaktionsprogramms sehr sinnvoll ergänzt.“

Baubinde mit Name und Funktion wird eingeblendet: „Prof. Dr. R. Alexander Lorz, Staatsminister für Kultus Hessen“

„Trau dich liefert ausgezeichnetes Informationsmaterial, auch Qualifizierungsinitiativen und wie wir gleich erleben werden, auch dieses kindgerechte Theaterstück. Das heißt: Diese Initiative spricht drei Kreise von Akteuren an, die da relevant sind. Lehrkräfte, die für so etwas sensibilisiert sein müssen, gerade wenn sie etwas im Umfeld wahrnehmen; die Eltern, aber auch die Schülerinnen und Schüler selbst. Daher kommt auch der Name der Initiative her, da Schülerinnen und Schüler auch ermutigt werden sollen, sich zu trauen. Das heißt: Auch mal nein zu sagen, Hilfe zu suchen, also Bescheid zu sagen, wenn sie etwas erleben, was in diese Richtung beugen könnte. Und dafür kann man gar nicht genug dafür tun. Und deswegen halte ich diese Initiative für einen wichtigen Baustein für unsere Gesellschaft.“

Schnitt auf Theaterstück-Szene. Eine Schauspielerin spricht über ein stehendes Mikrofon zum Publikum. Die Off-Sprecherin erzählt unterdessen weiter:

„Die Bausteine der Initiative Trau dich sind zum einen Vor-Ort-Aktionen mit dem interaktiven Theaterstück im Zentrum…“

Es wird ein Roter Tisch mit Infomaterialien gezeigt. Darauf wird wieder eine Theaterszene mit zwei Schauspielerinnen im Spiel miteinander gezeigt. Die Off-Sprecherin setzt fort:

„…zum anderen gibt es verschiedene Medien und Fortbildungsangebote wie Broschüren oder Veranstaltungen für pädagogische Fachkräfte und Eltern.“

Auf einem weißen Tablet sieht man das Onlineportal www.trau-dich.de in Aktion. Eine Hand tippt verschiedene Unterseiten an.

„Das Onlineportal www.trau-dich.de spricht Kinder mit altersgerechten Informationen direkt an. In einer Datenbank finden Sie Beratungsstellen und Hilfeangebote in ihrer Nähe.“

Wieder wird eine Theaterszene gezeigt. Ein Schauspielerin und ein Schauspieler mit je einer Gitarre stehen vor einem stehenden Mikrofon und sprechen abwechselnd zum Publikum gerichtet rein.

Schnitt wieder auf weißes Tablet mit einer Unterseite des Webportals, in dem die „Nummer gegen Nummer“ für Erwachsene erklärt wird.

„Die kostenfreie „Nummer gegen Kummer“ – ein Beratungstelefon für Kinder- und Jugendliche soll darüber hinaus schnelle Hilfe garantieren.“  

Wieder spricht der Mann im grauen Anzug vor der Deutschlandkarte:

„Wir haben erste Erfahrungen gemacht. In Schleswig-Holstein, in Sachsen und in Baden-Württemberg.“

Bauchbinde mit Name und Zugehörigkeit wird wieder eingeblendet: „Eckhard Schroll, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.“

„Und wir haben Kinder befragt, vorher und nachher. Wir haben die Beratungsstellen und Lehrer befragt. Und alle sind rundum begeistert. Die Kinder kommen gestärkt aus dem Theaterstück heraus und sie sagen: Jetzt weiß ich wohin ich mich wenden kann, ich darf mir Hilfe holen, ich bin mir sicherer als vorher, wo ich Grenzen ziehen kann. Also wir haben eine Stärkung der Kinder als Ziel und das erreichen wir damit.“

Schnitt auf Verabschiedung der vier Schauspieler ganz vorne auf der Bühne mit Verbeugungen, während die Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte kräftig applaudieren. Die Off-Sprecherin kommentiert:

„Die Premiere in Wiesbaden bildete den Auftakt einer Landestour.“

Den vier Darstellern wird von einem Mann im grauen Anzug große rote Rosen überreicht.

„Bis Ende 2014 sind insgesamt 18 Aufführen in Wiesbaden, Offenbach, Gießen, Kassel, Darmstadt, Frankfurt und Fulda eingeplant. Rund 4000 Grundschulen aus den Jahrgangsstufen fünf und sechs sollen erreicht werden.“

Überblende zu einem schwarzen Hintergrund mit weißer Schrift: „Weitere Informationen unter www.trau-dich.de

Die Off-Sprecherin sagt abschließend:

„Weitere Informationen gibt es unter www.trau-dich.de.“

Überblende zum Urheber auf schwarzen Hintergrund in weißer Schrift: „Medienprojektzentrum Offener Kanal, Offenbach/Frankfurt“

Fernsehbericht "»Trau dich!« macht Station in Leipzig. Initiative zur Prävention von Kindesmissbrauch auch in Sachsen'' (info tv leipzig)

Videotranskription:

Vertikaler Kameraschwenk über  Plakat zur Kampagne „Trau dich!“. Aus dem Off spricht ein Sprecher:

„Trau dich – Initiative macht Station in Leipzig: Das Bundesfamilienministerium startete bereits 2012 gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die Kampagne Trau dich zur Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch.“

Schnitt: In einem mittelgroßen Saal sitzen in einem großen Kreis Frauen und Männer gemeinsam und diskutieren miteinander. Mehrere kleine Tische stehen zwischen den Leuten, darauf deren Namensschilder und je zwei Flaschen Wasser mit Glas. Die Leute halten Notizen in den Händen, die sie manchmal prüfend begutachten. Mehrere Schritte zeigen eine lebhafte aber sachliche Diskussion der Gruppe miteinander.

„Sachsen ist nach Schleswig-Holstein das zweite Bundesland das mit der Initiative kooperiert. Mit einem Theaterstück der Kompanie Kopfstand sollten Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren in ganz Sachsen an das Thema herangeführt werden.“

Schnitt: Auf einer Theaterbühne mit schwarzem nüchternden Hintergrund agieren zwei Schauspieler und zwei Schauspielerinnen miteinander. Ein Schauspieler sitzt auf dem Boden und spielt dabei Akkordeon – man hört trotz Sprecher eine Melodie. Die anderen drei Schauspieler streiten sich lachend um ein großes weißes Laken.

Schnitt auf Frau Anfang 50 mit braunen kurzen Haaren, Seitenscheitel, und Brille mit silbernen Metallrahmen und Goldkette steht vor einem Display von „Trau dich“. Sie trägt ein weites schwarzes T-Shirt mit weißem Muster. Sie spricht an der Kamera vorbei mit einem Journalisten, der nicht im Bild ist und ihr ein Mikro – unten im Bild zu sehen – zum Reinsprechen hinhält. Die Frau erzählt:

„Kinder müssen wissen, dass sie Rechte haben.“

Jetzt wird eine Bauchbinde eingeblendet und wieder ausgeblendet, die ihren Namen und ihre Funktion verrät: Dr. Ingrid Möller, stellv. Leiterin des Gesundheitsamtes. Die Frau erklärt weiter:

„Dass sie auch Grenzen setzen können: Bis hierhin und nicht weiter! Und das soll dieses Stück rüberbringen. Es ist ein interaktives Stück. Das heißt: Es findet nicht irgendeine Aktion auf der Bühne statt, sondern die Kinder werden miteinbezogen.“

Schnitt zurück zu Aufnahmen vom Theaterstück. Eine Schauspielerin steht im Publikum bei den Kindern und stellt mit Mikrofon in der Hand Fragen an die Kinder. Es ist für ein Theaterstück im Saal sehr dunkel. Ein Mädchen hebt am rechten Rand die linke Hand, um sich zu melden. Der Sprecher spricht kommentierend weiter:

„Die Schulklassen im Publikum wurden zum Beispiel nach Lösungen für knifflige Situationen zum Thema Selbstbestimmtheit gefragt. So wurde vorgeschlagen, einen Brief an eine liebenswerte, aber nervige Oma zu schreiben, die ihre Enkel immer mit einem kindischen Spitznamen rief und ihn ständig abküsste.“

Auf der Bühne wird die Szene interaktiv nachgespielt. Ein Schauspieler in grüner Hose und roter Strickjacke steht vorne und wird von der anderen Schauspielerin, welche die Oma spielt, nervig abgeküsst. Etwas im Dunklen der Bühne, am Rand stehen ein Mann und eine andere Schauspielerin, die zuvor im Publikum Fragen gestellt hat und beobachten die Szene.

Dann werden mit Schnitten weitere Teile des Stücks gezeigt, in denen musiziert wird oder auch mal Missbrauch von einem auf den anderen Schauspieler dargestellt wird.

„Ziel des Stücks ist es, das Selbstbewusstsein der Jungen und Mädchen zu stärken und sie außerdem zu informieren, wo sie im Falle eines Übergriffs Hilfe finden. Darüber hinaus organisierte die Initiative Veranstaltungen für Eltern und Fortbildungen für Schulkräfte.“

Schnitt auf weitere Interviewsituation: Eine Frau, etwas über dreißig Jahre alt, mit halblangem brauen Haar in schwarzem Top spricht zum nicht sichtbaren Journalisten. Das Mikrofon ist diesmal unten links zu sehen und auf ihren Mund gerichtet. Die Frau erklärt:

„Weiterhin stellt die Initiative Broschüren und Materialien für Kinder, Eltern und Lehrkräfte bereit.“

Jetzt wird eine Bauchbinde eingeblendet und wieder ausgeblendet, die ihren Namen und ihre Funktion verrät: Bettina Brünner, i. A. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Die Frau erklärt weiter:

„Für die Kinder gibt es Broschüren, wo es einerseits um Kinderrechte geht. Ich hab das Recht mir als Kind auch Hilfe zu holen. Es gibt spezielle Broschüren für Mädchen und Jungen, die auch interaktive Elemente haben – also wo die Kinder auch was ausfüllen können und sich mit der Thematik beschäftigen können.“

Schnitt auf roten Tisch, auf dem verschiedene gedruckte Materialien zum Mitnehmen ausgelegt wurden. Der Sprecher spricht wieder weiter:

„Alle Infomaterialien zur Prävention zum Kindesmissbrauch stehen kostenlos auf der Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung.“

Wieder Schnitt auf Diskussionsrunde vom Anfang des Videos. Ein Mann trinkt aufmerksam zuhörend aus einem Glas Wasser. Die Kamera schwenkt vertikal nach oben und zoomt auf das Logo „Trau dich!“, das auf einem Display hinter der Diskussionsrunde an der Wand hängt.

Bericht über Premiere in Dresden (mdr - 29.11.2013)

Videotranskription:

Auf der Bühne wird eine Szene aus dem Stück „Trau dich!“ gezeigt, in der die Schauspielerin sich übertrieben auf den Schauspieler in roter Sportjacke stürzt, der einen Jungen spielt. Der Junge schaut erschrocken und etwas angeekelt, kann sich aber nicht wehren. Aus dem Off spricht eine Sprecherin:

„Vladimir will nicht immer zur Begrüßung von seiner Oma abgeschlabbert werden, aber wie soll er ihr das sagen ohne, dass sie beleidigt ist.“

Schnitt aufs Publikum, in dem fast nur Schülerinnen und Schüler zwischen 9 und 12 Jahren sitzen. Dazwischen steht ein Mann mit Glatze im blauen Hemd, der mit einer Spiegelreflex-Kamera Fotos vom Theaterstück macht.

„Fragen, die Kinder beschäftigen. Trau dich – ein Theaterstück über Gefühle, die zu zeigen, nicht immer einfach.“

Man sieht wieder, was auf der Bühne passiert. Der Schauspieler weicht der Schauspielerin und ihren Kussversuchen geschickt aus. Dann mit Schnitt auf eine Umfragesituation mit dem Publikum. Das Stück ist wahrscheinlich beendet, da die Stühle im Hintergrund nun leer sind. Vor der Kamera stehen zwei Schwüler, beide mit kurzen braunen Haaren. Der Junge mit dem dunkelnblauen T-Shirt spricht zuerst, während der Junge mit dem türkisfarbenen T-Shirt daneben stehend zuhört:

Eine Bauchbinde mit dem Logo vom „Sachsenspiegel“ wird eingeblendet, daneben Informationen zum befragten Schüler mit Vorname und weiterführenden Infos: „Erik, Schüler 6. Klasse“.

Der Schüler im dunkelblauen T-Shirt antwortet:

„Eigentlich fällt es mir richtig, richtig schwer, über Gefühle zu sprechen. Weil Gefühle ja nichts sind, was man anfassen kann, sondern eher was man halt fühlt.“

Schnitt auf Schülerin mit dunklen Augen und dunklen Haaren, die zu zwei Zöpfen geflochten wurden. Darin zu sehend ein grüner Haargummi. Sie trägt ein beigefarbenes Halstuch über einem dunklen T-Shirt. Die Schülerin antwortet, während der Junge mit dem dunkelblauen T-Shirt nun rechts im Hintergrund zu sehen ist und ihr zuhört.

Eine Bauchbinde mit dem Logo vom „Sachsenspiegel“ wird eingeblendet, daneben Informationen zur befragten Schülerin mit Vorname und weiterführenden Infos: „Mira, Schülerin 6. Klasse“.

Sie antwortet:

„Also wenn das eine schwere Situation ist, dann würde ich nur mit sehr wenigen drüber reden. Wenns jetzt eine glückliche Situation ist, mit ganz vielen.“

Off-Sprecherin setzt fort, während man wieder gespannte Schülerinnen und Schüler im Publikum sitzend, das Stück betrachtend sieht:

„300 Schülerinnen und Schüler erleben im Dresdner Hygiene-Museum verschiedene Gefühlswelten mit.“

Auf der Bühne spielen nun alle vier beteiligten Schauspieler, zwei Frauen und zwei Männer. Einer der Männer sitzt mit einem Akkordeon spielend auf dem Boden, während die anderen drei sehr aktiv über die Bühne rennen.

„Auch sexueller Missbrauch kommt zur Sprache. Der Bräutigam der großen Schwester berührt die achtjährige Aileena zwischen den Beinen. Sie beschließt zunächst nicht darüber zu reden.“

Schnitt zu anderer Szene auf der Bühne. Vorne am Mikrofon steht eine Schauspielerin im lilafarbenen Oberteil, dahinter in der roten Sportjacke der Schauspieler von zuvor, diesmal in einer ernsteren, erwachseneren Rolle.

Schnitt auf Interviewsituation mit einer Frau Mitte vierzig. Sie trägt eine goldene Kette, ein blaues Hemd und darüber einen dunklen Blazer. Ihre dunkelbraunen Haare trägt sie offen zum Mittelscheitel gekämmt. Im Hintergrund hängt ein „Trau dich!“-Plakat, davor unterhält sich eine Frau Anfang fünfzig mit schwarzem Rollkragenpullover und grauer Strickjacke, mit einer Frau, deren Arm lediglich im Bild ist.

Eine Bauchbinde mit dem Logo vom „Sachsenspiegel“ wird eingeblendet, daneben Informationen zur befragten Frau mit Vorname und weiterführenden Infos: „Elisabeth Pott, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung“. Die Frau antwortet auf Fragen:

„Kinder haben dann gar nicht den Mut und gar nicht die Fähigkeit darüber zu sprechen. Das ist nicht ungewöhnlich, sondern das hat damit zu tun, dass das Thema schambesetzt ist. Das hat damit zu tun, dass Kinder denken, ob sie selbst daran mit schuld sind.  Und das hat auch damit zu tun, dass der der Missbrauch betreibt, den Kindern einschärft, nicht darüber zu reden.“

Wieder Schnitt auf eine gespielte Szene auf der Bühne. Eine Schauspielerin springt unter einem großen weißen Tuch hervor.

„Genau das will die Initiative „Trau dich!“ ändern.“

Schnitt auf eine weitere Interviewsituation. Wir sehen die blonde Frau, die bei Frau Pott zuvor im Hintergrund stand. Bei ihr ist ebenfalls das „Trau dich!“-Plakat im Hintergrund zu sehen.

Eine Bauchbinde mit dem Logo vom „Sachsenspiegel“ wird eingeblendet, daneben Informationen zur befragten Frau mit Vorname und weiterführenden Infos: „Regina Kraushaar, Bundesfamilienministerium“. Die Frau antwortet auf Fragen:

„Ziel ist es zu allererst, Kinder stark zu machen. Trau dich, sag was! Das ist sozusagen das zentrale Anliegen. Wenn sich Kinder im Laufe dieser Arbeit mit den Kindern öffnen, dann müssen sie einen Ansprechpartner haben. Das passiert auch.“

Schnitt wieder auf die Bühne zurück. Drei Schauspieler agieren aufgeregt miteinander, während einer am Boden sitzt und weiter Akkordeon spielt und dabei aufgeregt die Szene beobachtet. Die Off-Kommentatorin spricht wieder, währen in einer Bauchbinde mit dem Logo vom „Sachsenspiegel“ der Name des Bearbeiters, des Beitrag eingeblendet wird: „Bericht: Regina Hamborg“.

„Im Stück schüttet Aleena ihrer Schwester schließlich das Herz aus und findet den Mut zu sprechen.“

Schnitt auf Logo von „Trau dich!“, abgefilmt von einem Plakat, während die Off-Sprecherin erzählt.

„Trau dich! – die Bundesinitiative ist für Schüler, Eltern und Lehrer in weiteren sächsischen Städten unterwegs.“

Schnitt auf Bühne, wo die vier Schauspieler auf dem Boden sitzen und sich mit den Schülern und Schülerinnen im Publikum über Mikrofon unterhalten. Man hört die Schauspielerin mit dem Mikrofon zu den Kindern reden.

Bericht über Auftaktveranstaltung in Kiel (Sat1 - 22.05.2013)

Videotranskription:

Start: Theaterstück wird eingeblendet. Schwenk auf Bühne zeigt Szene aus Theaterstück.

Bauchbinde: 17:30 Sat.1 REGIONAL. Kiel. Theater gegen Kindesmissbrauch.

Sprecher: "Mit einem Theaterstück mit dem Titel „Trau dich!“ will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Grundschüler auf das Thema Kindesmissbrauch aufmerksam machen. Unterstützt wird sie dabei von Bildungs- und vom Familienministerium im Schleswig-Holstein."

Bild: Blende auf Pressekonferenz mit Personen der BZgA und des Bildungs- und vom Familienministeriums. Schwenk auf „Trau dich!“-Plakat. Danach Interview mit Kristin Altheit, SPD. Im Hintergrund laufen Menschen, Frau Altheit wird mit Mikrofon interviewt.

Kristin Altheit: "Ich möchte gern starke Kinder, die sich ihrer bewusst sind und auch Grenzen ziehen können. Und das ist ein Prozess im Zuge des Älterwerdens, den man lernen muss. Und das zu unterstützen, das ist das, was wir heute mit dem Theaterstück noch mal ganz deutlich machen, dass Kinder merken, was ist für mich gut, was möchte ich, was möchte ich nicht und sich auch äußern können."

Bildwechsel: Theaterstück wird gezeigt. Auf Bühne spielen Darsteller das Theaterstück.

Sprecher: "Das Theaterstück ist nur ein Baustein der Initiative. Daneben sollen Lehrer fortgebildet und Eltern von Fachkräften beraten werden. Bis Ende 2013 sollen in Schleswig-Holstein 16 Aufführungen in verschiedenen Theatern stattfinden."

Blende mit SAT.1-Logo.